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Silverstar – Der Tradition verpflichtet

487 Vor dem Vertrag von Coruscant (VVC)

Die „Silverstar Corporation“ wird gegründet. Sie ist ein Konglomerat aus einigen mittelgroßen alderaanischen Konzernen, die im Bereich Unterhaltungselektronik, Kommunikationstechnik und Luxusgüter tätig sind und beschlossen haben, ihre Ressourcen und Kräfte in einem größeren Konzern auf Aktien zu bündeln.

374 VVC

Die Belegschaft des ausschließlich planetar operierenden Unternehmens überschreitet erstmals 100.000 Mitarbeiter. Der Konzern ist inzwischen auf ganz Alderaan mit Niederlassungen und Forschungseinrichtungen vertreten. Zentrales Standbein sind Luxusartikel und Unterhaltungselektronik aus dem gehobenen Preissegment.

299 VVC

Die bisher rein zivile Kommunikationssparte des Unternehmens wird um militärisch nutzbare Kommunikationstechnologie und Systeme für die Nutzung in der interplanetaren Raumfahrt erweitert.

299 – 249 VVC

Wissenschaftler der Silverstar Labs bringen bemerkenswerte Innovationen im Bereich der Hyperraum-Verschlüsselung hervor, Silverstar etabliert sich dadurch fest in der planetaren Spitze der Kommunikationsunternehmen. Trotzdem bleibt die zivile Elektronik Kernkompetenz und Motor des Unternehmens.

202 VVC

Im „Planetary Financial Report for 21.198” wird die Silverstar Corporation erstmals als Marktführer im Bereich der Unterhaltungselektronik geführt. Die Silverstar Labs trafen in den vorangegangenen Jahrzehnten mit vielen ihrer Entwicklungen den Nerv der Zeit und waren mit teils bahnbrechenden Fortschritten in diesem Bereich maßgeblich am Erfolg des Konzerns beteiligt.

89 VVC

Durch geschickte Fusionen, Zukäufe und Investitionen in neue Geschäftsfelder wird der Silverstar Corporation im Jahre 21.311 nach Gründung der Republik der Status eines planetaren AAA-Megakonzerns zuerkannt, was nach alderaanischem Recht einige Rechts- und Steuerprivilegien mit sich bringt. Die Silverstar Corporation ist nun in fast allen Bereichen der planetaren Wirtschaft tätig und vertreibt Produkte von Frühstücksflocken bis Windturbinen. Waffen gehören jedoch weiterhin nicht zum Portfolio des Konzerns.

Bis 28 VVC

In den Jahren nach der Verleihung des AAA-Status arbeitet das Unternehmen gewinnbringend und solide und kann sein Wachstum auf einem vernünftigen Level stabilisieren. Wie eigentlich immer in seiner langen Geschichte, prägen umsichtige Entscheidungen und eine Verwurzelung des Unternehmens in der Tradition von Alderaan das Bild von Silverstar und gestatten dem Konzern auf diese Weise aus einigen Wirtschaftskrisen letztlich sogar gestärkt hervorzugehen. Man wähnt sich gut aufgestellt und für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Dies sollte sich jedoch bald als Trugschluss erweisen.

28 VVC

Die unerwartete Rückkehr der Sith löst den Großen Galaktischen Krieg aus. Die Galaktische Republik verkündet eine allgemeine Mobilmachung, um der Bedrohung durch die Sith entgegen zu treten. Alderaan ist Teil der Republik, entsendet jedoch traditionell keine größeren Kontingente zu den Streitkräften. Die planetare Verteidigung wird verstärkt.

27 VVC

Schon kurz nach Beginn des Krieges verzeichnet die Silverstar Corporation starke Rückgänge beim Verkauf von Luxusartikeln und Unterhaltungselektronik. Der Aufsichtsrat des Konzerns versucht diese Rückgänge zu kompensieren, indem mehr Ressourcen und Finanzmittel in den Bereich der elektronischen Kriegsführung und die Produktion von Grundnahrungsmitteln gesteckt wird.

21 VVC

Kriegsbedingte Umsatzeinbrüche in vielen der Kernbereiche des Unternehmens belasten zunehmend die Bilanzen. Die gesteigerte Nachfrage nach militärisch verwendbaren Technologien und Gütern der Grundversorgung kompensiert auf Dauer nicht die hohen Verluste in den extrem lukrativen Bereichen ziviler High-Tech. Die Grenzen der marktwirtschaftlich sinnvollen Umstrukturierung und Umverteilung innerhalb der bestehenden Konzernstrukturen sind erreicht. Es gab zahlreiche Entlassungen und Etatkürzungen. Trotzdem lehnt der Aufsichtsrat mit knapper Mehrheit einen Einstieg in die Produktion und den Vertrieb von Waffen ab.

20 VVC

Die Umstrukturierung der Silverstar Corporation trägt Früchte. Zwar sind die erwirtschafteten Gewinne sehr gering, man schafft es aber den Konzern in den schwarzen Zahlen zu halten und ihn auf einem niedrigeren Level zu stabilisieren. Der Verkauf einzelner Unternehmensbereiche scheint damit abgewendet. Man hofft im Unternehmen auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen.

18 VVC

Der Krieg dauert und an verläuft sehr schlecht für die Republik, weshalb das Parlament von Alderaan beschließt, die lokalen Unternehmen mit einer Solidaritätsabgabe zu belegen und die Steuerprivilegien der AAA-Konzerne bis zum Ende der Krise auszusetzen, um so der Republik weitere finanzielle Mittel zur Verfügung stellen zu können.

17 VVC

Die zusätzliche Belastung durch den Wegfall der Steuervergünstigungen und die Solidaritätsabgabe, haben die Silverstar Corporation schwer getroffen. Der Konzern schreibt seit Monaten tiefrote Zahlen. In einer Krisensitzung beschließt die Konzernleitung, nun doch in den Markt für Waffen und militärische Schwerindustrie einzusteigen. Die letzten finanziellen Reserven der Corporation werden hierfür aufgewendet. Man versucht schnell und im großen Stil Infrastruktur und Fertigungsanlagen für eine konzerneigene Produktion aufzubauen und Experten für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich anzuwerben.

15 VVC

Trotz des großen finanziellen und logistischen Aufwandes, erweist es sich als schwer zu dieser Zeit gewinnbringend in die Rüstungsindustrie einzusteigen. Fachkräfte und vor allem Wissenschaftler aus der ersten Riege der Waffenforscher sind vertraglich an Unternehmen gebunden, die eine lange Tradition im Waffengeschäft vorweisen können und schon seit Ausbruch des Krieges glänzende Geschäfte machen.

Der Vorsprung, den die etablierten Unternehmen auf dem Markt und auch in der Forschung und Entwicklung haben, ist für Silverstar als Neueinsteiger ohne jegliche Kontakte und Reputation nicht aufzuholen. Es müssen inzwischen dreimal mehr Mittel, als ursprünglich eingeplant für die Rüstungssparte der Corporation aufgewendet werden. Jeder Fortschritt muss teuer erkauft werden, man gibt mehr Geld als die Konkurrenz für das gleiche oder ein schlechteres Resultat aus. Die Investitionen amortisieren sich nur sehr langsam, sehr viele Rohstoffe müssen von weit her importiert werden, da die nähergelegenen Quellen bereits fest in den Händen der anderen Unternehmen liegen.

Die Corporation schafft es durch ihren Einstieg in das Rüstungsgeschäft zwar erneut, eine Zerschlagung oder feindliche Übernahme zu verhindern, kann ihre angeschlagene finanzielle Basis jedoch nicht wie erhofft sanieren. Wieder einmal schreibt man eine rote Null.

14 VVC

Die sich seit fast vier Jahren abzeichnende Wende im Verlauf des Krieges, scheint sich zu bestätigen. Die Republik erringt nach wie vor bedeutende Siege in Folge und kann den Krieg scheinbar zu ihren Gunsten entscheiden.

Bei der Silverstar Corporation hofft man nun umso mehr auf einen baldigen Sieg der Republik und einen dauerhaften Frieden. Da der finanzielle Spielraum quasi auf null geschrumpft ist, ist man gezwungen die Politik des „sich über Wasser Haltens“ fortzusetzen und die Verluste soweit es geht einzudämmen. Weiterhin importiert man Rohstoffe über weite Strecken, um die Rüstungssparte halbwegs profitabel zu halten.

10 VVC

Die Fernhandelsrouten haben sich etabliert, es konnten vorteilhafte Verträge über Rohstofflieferungen ausgehandelt werden, Produktionsprozesse wurden verfeinert und effizienter gestaltet und der Konzern verzeichnet erste Erfolge in der Entwicklung eigener Komponenten für Waffen und schweres Kriegsgerät. Nach langen Jahren werden erstmals wieder nennenswerte Gewinne verzeichnet und Silverstar beginnt sich langsam finanziell und Strukturell zu erholen.

Anfang 8 VVC

Die Mandalorianer greifen auf Seiten des Imperiums in den Krieg gegen die Republik ein und beginnen mit der Großen Blockade. Die Rohstofflieferungen an Silverstar kommen fast vollständig zum Erliegen, dem Konzern wird die komplette Basis für das Rüstungsgeschäft entzogen. Schnell sind die wenigen wieder erwirtschafteten Finanzreserven erschöpft. Durch die teils drastischen Einsparungen in den anderen Geschäftsbereichen, sind diese nicht in ausreichendem Maße in der Lage, die Verluste im Waffensektor aufzufangen. Der Konzern gerät in eine starke finanzielle Schieflage, eine Insolvenz scheint unausweichlich. Der Vorstand setzt einige Notmaßnahmen zur Konsolidierung auf, Silverstar beantragt staatliche Finanzhilfen bei der Regierung von Alderaan.

Mitte 8 VVC

Die Regierung bewilligt eine Reihe von Sofortkrediten für die Silverstar Corporation. Im Gegenzug verpflichtet sich der Konzern dazu keine Beschäftigten zu entlassen und die planetare Sicherheit zu deutlich verbesserten Konditionen zu beliefern. Die Insolvenz wird abgewendet, alle Hoffnungen ruhen auf der Republik und ihrer Fähigkeit, die Blockade zu brechen. Silverstar ist als Unternehmen stark geschwächt und nur noch ein Schatten des einst soliden und starken Megakons. Man hängt am Tropf staatlicher Hilfen.

7 VVC

Die Mandalorianische Blockade wird durchbrochen und in der Folge gänzlich beendet. Erste Rohstoffe erreichen wieder Alderaan und die Corporation. Man nimmt die Produktion umgehend wieder auf und versucht bald auf ein stabiles Niveau zurückzukehren, um die ersten Kredittilgungen fristgerecht leisten zu können.

6 VVC

Starke imperiale Kampfverbände starten eine überraschende Invasion Alderaans, nachdem sie die republikanische Flotte auf die andere Seite der Galaxis gelockt haben. Die planetare Verteidigung wird schnell und rücksichtslos komplett ausgeschaltet, die Königsfamilie wird als Geiseln genommen.

Während der kurzen aber heftigen Kämpfe werden die beiden größten Silverstar Waffenfabriken und zahlreiche andere Produktionsstätten des Konzerns außerhalb der Hauptstadt zerstört oder schwer beschädigt.

Das Imperium scheint an allen Fronten siegreich zu sein und marschiert auf das Zentrum von Aldera, um das Herz des Planeten unter seine Kontrolle zu bringen. Die Invasoren sind sich jedoch der Tatsache nicht bewusst, daß einige republikanische Truppen, darunter auch eine Elite-Squad, vorübergehend auf Alderaan stationiert waren und sich in den Wäldern vor der Hauptstadt bereits auf einen Hinterhalt für die imperialen Eindringlinge vorbereiten.

Die folgenden Kämpfe dauern mehrere Tage und enden in einem zermürbenden Patt. Keine der Seiten kann entscheidende Erfolge erringen, was der Flotte der Republik die nötige Zeit verschafft, um Verstärkung nach Alderaan zu bringen. Der Anführer der Sith-Truppen entkommt schwer verletzt, die Invasionsstreitmacht wird vollkommen zerschlagen.

Alderaan entgeht einer imperialen Besetzung, wird durch diese traumatisierenden Ereignisse aber in seinen uralten Prinzipien erschüttert. In den folgenden Jahren wird Alderaan Wortführer der Kriegsbefürworter im galaktischen Senat und setzt sich leidenschaftlich für eine stetige Intensivierung der Kriegsanstrengungen ein.

5 VVC

Die Invasion der Sith stellt sich als der endgültige Todesstoß für die Silverstar Corporation heraus. Durch die Zerstörung der beiden wichtigsten Fertigungsanlagen für Rüstungsgüter bricht die Produktion für Monate fast völlig zusammen, zahlreiche Niederlassungen anderer Bereiche wurden ebenso in Mitleidenschaft gezogen. Lieferverzug, stornierte Verträge und zahlreiche Rückerstattungsforderungen sind die Folge.

Die Kreditraten an die Regierung können nicht fristgerecht aufgebracht werden, zudem fordert das Königshaus des Planeten die zugesicherte Lieferung von Kriegsgerät zum Vorzugspreis ein, um sein neues militärisches Engagement mit eigenen Truppen zu untermauern. Silverstar muss sich Ende des Jahres 21.395 für zahlungsunfähig erklären, ein Konkursverwalter wird eingesetzt, um sich einen Überblick über die verbliebenen Werte zu verschaffen und durch ihren Verkauf möglichst viele Schulden bei den zahlreichen Gläubigern zu tilgen.

Anfang 4 VVC

Das neue Jahr beginnt für den sterbenden Konzern mit einer überraschenden Nachricht. Ein Konsortium anonymer Bieter hat ein Übernahmeangebot für die Silverstar Corporation als Ganzes abgegeben, dessen Höhe weit über dem verbliebenen realen Wert des Unternehmens liegt. Das Konsortium erklärt sich bereit, die Firma samt aller Patente, Tochtergesellschaften, Mitarbeiter und Produktionsstätten zu übernehmen.

Die genauen Details des Übernahmevertrages sind bis heute geheim, bekannt wurde jedoch, daß sämtliche Schulden bei der alderaanischen Regierung auf einen Schlag getilgt wurden und diese im Gegenzug den AAA-Status des Konzerns wieder herstellte und einige langfristige Lieferverträge mit der Firma abschloss. Diese Lieferverträge bieten enorm lukrative Konditionen für die Regierung und binden sie dafür auf Jahrzehnte an den Konzern.

Mitte 4 VVC

Die neuen Eigentümer lösen nach der Übernahme den kompletten Vorstand des Konzerns samt CEO auf und finden ihn mit großzügigen Zahlungen ab. Als neue Leiterin des Unternehmens wird die Twi’lek Sinyazi’veri eingesetzt, die bisher komplett unbekannt in der Wirtschaftswelt von Alderaan ist und vorher für einen großen Unterhaltungskonzern mit Sitz auf ??? gearbeitet hat.

Auf der Pressekonferenz zu ihrem Amtsantritt gibt sie eine umfassende Reform des Konzerns bekannt. So wird das Unternehmen zukünftig nicht mehr an der Börse gehandelt, sondern, gemäß den Richtlinien des alderaanischen Insolvenzrechts, in einen privaten Konzern umgewandelt, welcher unter dem Namen Silverstar Enterprises firmiert.

Die Struktur des Konzerns wird ebenfalls verändert und alle Unternehmensbereiche in fünf zentralen Divisionen zusammengefasst. Entscheidungsträger der Silverstar Enterprises sind Miss Sinyazi’veri als CEO und ein ihr direkt nachgeordnetes Direktorium, bestehend aus den Leitern der fünf neu geschaffenen Sektionen.

Die Silverstar Enterprises kündigen zudem an, auf den intergalaktischen Markt zu expandieren, um auf dieser erweiterten Basis besser für die Zukunft aufgestellt zu sein.

4 VVC bis zum Vertrag von Coruscant

Nachdem das allgemeine Medieninteresse nach der spektakulären Rettung und Umgestaltung des Konzerns wieder abgeflaut ist, beginnt eine Phase ruhiger Konsolidierung und behutsamer Expansion. Silverstar eröffnet in den Jahren nach der Übernahme zahlreiche Niederlassungen auf verschiedenen Planeten, darunter Coruscant und Corellia. Fabriken und Fertigungsanlagen werden wieder aufgebaut oder gleich auf anderen Welten neu eröffnet.

Erstaunlich große Mengen an Kapital werden in die Firma und vor allem in die Silverstar Labs investiert, wodurch man in der Lage ist einige der galaktischen Top-Wissenschaftler durch lukrative Verträge und immense Forschungsbudgets an das Unternehmen zu binden. Auch Projekte, die vormals als zu riskant eingestuft wurden, werden realisiert und erbringen teilweise beeindruckende Ergebnisse.

Der Schwerpunkt der Firma ändert sich nur geringfügig, auch wenn Rüstungsgüter innerhalb des Konzerns ebenso an Bedeutung gewinnen, wie die intergalaktische Raumfahrt. Gerüchte, man könnte in Geschäfte mit der Exchange und den Sklavenhandel involviert sein halten sich hartnäckig, können jedoch niemals mit Fakten belegt werden.

Inzwischen sind fast eine Million Angestellte Teil der Silverstar Enterprises.

Der Vertrag von Coruscant

Alderaan wird als Ort für eine, vom Imperium angeregte, galaktische  Friedenskonferenz ausgewählt. Während der Verhandlungen kommt es zum Eklat, als imperiale Truppen Coruscant besetzen und damit große Zugeständnisse von der Republik erpressen. Der Vertrag fällt dementsprechend günstig für das Imperium aus. Aus Protest gegen die Unterzeichnung dieses erpressten Vertrages und den „Verrat an den Idealen der Republik“, erklärt der Kronprinz von Alderaan vor dem galaktischen Senat den Austritt Alderaans aus der Republik.

Nur wenige Wochen danach wird der Kronprinz von einem unbekannten Attentäter ermordet. Als auch die Königin selbst einige Tage später verstirbt, ohne einen weiteren Erben hinterlassen zu haben, entbrennt ein Streit um die Herrschaft über Alderaan. Das Parlament kann sich nicht auf einen Nachfolger einigen und schließlich eskaliert der Streit zwischen den alderaanischen Adelshäusern zu einem offenen Bürgerkrieg.

Silverstar schützt zwar seine Anlagen und Niederlassungen mit einem starken Aufgebot an Sicherheitspersonal und angeheuerten Söldnern, ergreift jedoch keine Partei in den aufflammenden Kämpfen. Es ist dem Konzern möglich, seine planetare Produktion mithilfe des massiven Einsatzes von Sicherungstruppen auf dem normalen Niveau zu stabilisieren, man erleidet kaum kriegsbedingte Einbußen. Trotz der chaotischen Lage auf dem Planeten, heißt es im Konzern business as usual.

1 Nach dem Vertrag von Coruscant (NVC)

Der Bürgerkrieg geht in sein zweites Jahr und hinterlässt deutliche Spuren auf dem Planeten und in der Gesellschaft. Vor allem die Zivilbevölkerung wird häufig zum Opfer der Kampfhandlungen. Daher ruft Silverstar das Projekt „Community Care“ ins Leben. Im Rahmen dieses Projekts gewährt das Unternehmen allen Bewohnern des Planeten eine kostenlose medizinische Erstversorgung von aus dem Konflikt resultierenden Verletzungen in seinen Krankenhäusern und Kliniken. Gleichzeitig wird eine große Summe für zahlreiche Hilfsprojekte gespendet, um „das Leiden aller Bürger Alderaans zu lindern, egal auf welcher Seite sie stehen“, wie es die Konzernleiterin auf einer Charity-Veranstaltung formuliert.

3 NVC

Relativ unbemerkt von Öffentlichkeit und Medien haben die Silverstar Enterprises in den letzten  Jahren eine aktive und umfangreiche Expansion in den imperialen Raum vorangetrieben. Man betreibt inzwischen Niederlassungen und Produktionsstätten auf allen wichtigen Welten des Imperiums und ein gutes Dutzend kleinerer imperialer Firmen wurde scheinbar ohne großes Aufsehen vom Konzern geschluckt und in seine Strukturen integriert. Der mediale Fokus auf den Bürgerkrieg und seine direkten Auswirkungen auf Alderaan, haben diese Vorgänge fast gänzlich der öffentlichen Wahrnehmung entzogen.

6 NVC

Ein altes Adelshaus, welches auf dem Planeten seit langer Zeit nicht mehr in Erscheinung getreten war, kehrt nach Alderaan zurück und erklärt öffentlich mit dem Imperium verbündet zu sein. Es erhebt Anspruch auf den Thron von Alderaan und verspricht Ordnung und Stabilität in die zerrüttete Gesellschaft des Planeten zu bringen.

Unter dem Banner des Hauses Organa formiert sich Widerstand gegen diesen Anspruch und die galaktische Republik beeilt sich ihrerseits öffentlich ihre Unterstützung für das Haus Organa und seinen Herrschaftsanspruch zu verkünden, um Alderaan nicht komplett an das Imperium zu verlieren. Die anderen Häuser des Planeten schließen sich zu großen Teilen der einen oder anderen Seite an, um früh ihren Platz in der neuen Ordnung einer der Großmächte zu sichern. Der Bürgerkrieg geht weiter und gewinnt sogar an Härte, nur die Frontlinien haben sich verschoben. Noch haben Republik und Imperium keine eigenen Bodentruppen auf dem Planeten stationiert. Ein Ende des Konfliktes scheint in weite Ferne gerückt zu sein.

Der Konzern reagiert auf die veränderte Situation, indem er abermals seine Neutralität betont. Man sieht sich nach eigener Aussage in der Tradition Alderaans verwurzelt und will sich in Zukunft noch stärker für Aussöhnung und Hilfe für die Schwächsten einsetzen. Jahr für Jahr wächst das Budget des Unternehmens für humanitäre Projekte. Eine begleitende Imagekampagne beschert Silverstar Enterprises glänzende Umfragewerte, vor allem bei der planetaren Beliebtheit.

Das Motto „Building a better tomorrow“ wird zum offiziellen Leitmotiv des Konzerns.

8 NVC

Die vom Imperium unterstützte Fraktion im alderaanischen Bürgerkrieg legt dem, nach wie vor aktiven, Parlament unter dem dem Titel „Ordnung und Sicherheit für ein vereinigtes Alderaan“ eine Petition für die Umsetzung eines 15-Punkte-Plans vor. Dieser Plan sieht unter anderem den Einsatz imperialer „Schlichter“ vor und enthält außerdem das Angebot zur Entsendung von „Friedenstruppen“, um eine Entwaffnung der Konfliktparteien zu überwachen.

Zahlreiche Konzerne und Personen des öffentlichen Lebens haben die Petition unterschrieben, darunter auch Silverstar Enterprises, deren Public Relations Division zudem für die begleitende Werbekampagne verantwortlich zeichnet.

Das Parlament verspricht eine baldige Prüfung der Petition, während das Haus Organa auf das Schärfste gegen den Plan protestiert, den sie für eine „eindeutige Einmischung des Imperiums“ halten. Das Imperium betont dagegen, es handle sich nur um „Angebote an das Volk von Alderaan“.

8 NVC bis heute

Die Petition durchläuft über ein Jahr lang zahlreiche parlamentarische Instanzen und Komitees und wird wieder und wieder kontrovers diskutiert, bevor die nächste reguläre Wahl ein verändertes Parlament hervorbringt, welches sich „zeitnah“ mit einer erneuten Prüfung des Antrages befassen will.

Der eigentliche Erfolg des Planes besteht aber darin, in dieser Zeit von sämtlichen Medien aufgegriffen worden zu sein, wodurch er ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist. Die dezente aber wirkungsvolle Begleitkampagne der Silverstar PR-Abteilung hat ihm dabei zu einer erstaunlich breiten gesellschaftlichen Akzeptanz verholfen. Er wird auf Jahre hinaus eine der Argumentationsgrundlagen in Diskussionen über die Zukunft Alderaans.

Derweil ist die Expansion der Silverstar Enterprises fast abgeschlossen. Man ist auf den meisten Kernwelten ebenso vertreten, wie im Mid und Outer Rim und macht blendende Geschäfte. Besonders mit dem Imperium hat man viele lukrative Langzeitverträge abgeschlossen und ist eine der wenigen Firmen, die einen Status als vollwertiger imperialer Handelspartner ohne Einschränkungen genießen. Sogar auf Dromund Kaas durfte man eine Niederlassung eröffnen, die das gesamte Waffengeschäft mit dem imperialen Militär koordiniert.

Silverstar macht mehr Gewinne, als je zuvor und konnte sich trotz seiner engen wirtschaftlichen Bindungen zum Imperium seinen neutralen Konzernstatus ebenso bewahren, wie seinen Ruf auf Alderaan, als ein Konzern, der niemals seine Wurzeln vergessen oder verraten hat.

Nun gilt es, diesen Erfolg zu bestätigen und sich strategisch so aufzustellen, daß man auch in Zukunft allen Herausforderungen gewachsen ist.